Angelsportverein Do-Wickede

Gewässerordnung

des

ASV Dortmund- Wickede 2003 e.V.

 

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§ 1 – Mitgliedschaft

 

Vereinsgewässer, gleich ob gepachtet oder erworben, stehen jedem Vereinsmitglied offen, das den in der Jahreshauptversammlung festgesetzten Jahresbeitrag und evtl. Besatzzuschuss für das lfd. Kalenderjahr entrichtet hat. Der Jahresbeitrag ist mit dem Vereinsbeitrag fällig. Die Mitgliedschaft und die Beitragszahlung werden in der Satzung des Vereins geregelt.

 

 

§ 2 – Ausweispapiere

 

Jeder Fischereiberechtigte hat am Vereinsgewässer folgende Papiere mit sich zu führen:

 

1. gültigen Jahresfischereischein

2. gültigen Sportfischerpass

3. gültigen Vereins- Erlaubnisschein ( Jahres- oder Tageskarte )

 

 

§ 3 – Fang- und Schonzeiten

 

Die Fang- und Schonzeiten werden durch Aushang am „ Schwarzen Brett“, bzw. durch Anhang zur Fischereierlaubnis, bekannt gemacht.

 

§ 4 – Mindestmaße

 

Es gelten die gesetzlichen Mindestmaße, es sei denn, dass aus Gründen einer Ordnungsgemäßen Bewirtschaftung andere Maße gelten sollen. Ein Aushang am „ Schwarzen Brett“ wird solche Abweichungen bekanntmachen.

 

§ 5 – Fanggeräte

 

Erlaubt sind zwei Handangeln.

Mit nur einer der erlaubten Handangeln kann mit totem Köderfisch, der aus dem zu befischenden Gewässer stammt. Geangelt werden.

Das Spinnfischen mit Kunstködern sowie das Fliegenfischen regelt ein Aushang am „Schwarzen Brett“.

Die Fanggeräte sind der Größe der zu fangenden Fische anzupassen, zu gering ausgelegtes Gerät kann zum unnötigen Verludern des gehakten Fisches führen und ist daher tierschutzrechtlich nicht vertretbar.

Das Fangen von Köderfischen mit der Senke ist für den Eigenbedarf erlaubt.

Die Fanggeräte sind stets zu beaufsichtigen.

 

 

§ 6 – Behandlung der Fische nach dem Fang

 

Gefangene Fische müssen mit der nassen Hand oder nassem Tuch sowie Hakenlöser oder Löseschere vom Haken gelöst werden. Die Verwendung eines Unterfangkeschers ist der Fischgröße und – stärke entsprechend anzupassen.

 

Der gefangene maßige Fisch ist sofort nach dem Fang zu betäuben und zu töten. Untermaßige unverletzte Fische müssen auf jeden Fall sofort nach dem Fang vorsichtig vom Haken gelöst und wieder zurückgesetzt werden. ( Eine Anweisung, in welches Gewässer, findet sich ggf. am “Schwarzen Brett“. )

 

Eine Hälterung der gefangenen Fische ist nicht erlaubt. Ausnahme: Wenn die gefangenen Fische in andere Gewässer umgesetzt werden sollen. ( Nur auf Anweisung des Gewässerwartes oder des Vorstandes )

 

§ 7 – Verhalten der Mitglieder

 

Jedes Mitglied ist verpflichtet, auf Fischfrevel und Fischwilderei zu achten und wenn nötig, dem Vorstand oder dem Gewässerwart sofort hiervon Kenntnis zu geben.

 

Kameradschaftliches Verhalten setzt voraus, dass andere Mitglieder nicht bei der Ausübung der Angelei gestört werden. Der Abstand der zum Fischfang ausgelegten Handangeln soll zehn Meter nicht überschreiten.

 

Fremde Fische dürfen eigenmächtig nicht in das Gewässer eingebracht werden. ( Gilt auch für das sog. “Umsetzen “. )

 

 

§ 8 – Arbeitsstunden und – termine

 

 

Für die Pflege und Unterhaltung der Vereinsgewässer werden i. d. R. Arbeitsstunden, die durch die beteiligten Mitglieder, soweit sie nicht davon befreit sind, abzuleisten sind, in der Jahershauptversammlung festgelegt.

 

Die notwendigen Arbeitstermine werden vom Vorstand, in Abstimmung mit dem Gewässerwart, festgelegt und in den Monatsversammlungen bekanntgemacht.

 

Arbeitsstunden, die von den Mitgliedern bis zum Saisonende nicht abgeleistet worden sind, sind durch einen vom Vorstand zuvor festgelegten Geldbetrag abzugelten.

 

Arbeitstermine werden i. d. R. in der Zeit von 8°° - 13°° Uhr angesetzt.

 

Ausnahmen kann der Gewässerwart, oder, wenn dieser nicht anwesend ist, der anwesende Vorstand, der Situation entsprechend anordnen.

 

Die festgesetzten Arbeitstermine sollen von den Mitgliedern wahrgenommen werden, eigenmächtige Arbeiten haben zu unterbleiben, es sei denn dass Gefahr im Verzug ist und ein sofortiges Handeln unumgänglich ist.

 

 

Die Arbeitstermine sind so festzulegen, dass auf die Laichzeiten und Brutzeiten der im und am Gewässer vorkommenden Tiere Rücksicht genommen wird.

 

 

§ 9 – Fischereiaufsicht und Kontrollen

 

Kontrollen sind notwendig! – Der Gewässerwart sowie die anwesenden Vorstandsmitglieder sind berechtigt, sich die Angelpapiere sowie den Fang selbst vorzeigen zu lassen.  Den Anordnungen des Gewässerwartes oder der Vorstandsmitglieder ist unbedingt Folge zu leisten.

 

 

§ 10 - Aufzeichnungspflichten

 

Um eine ordnungsgemäße Bewirtschaftung durchführen zu können, müssen dem Gewässerwart und dem Vorstand Unterlagen erstellt werden.

Es sind daher folgende schriftliche Aufzeichnungen von jedem Mitglied zu erstellen:

 

1. Anwesenheitsliste  - liegt ggf. in der Hütte aus

2. Fangstatistik           - liegt ggf. in der Hütte aus

 

- Jeder gefangene Fisch ist vor dem Auswaiden zu wiegen. Das Gewicht ist in die Fang-

  statistik einzutragen. ( Mehrere Fische einer Art aus einem Teich oder Gewässer sind

  zusammen einzutragen. )

 

3. Arbeitsstatistik      - die geleisteten Arbeitsstunden sind mit einer Kurzbeschreibung der

                                    geleisteten Arbeit festzuhalten.

 

4. Arbeitsbuch           - führt der Gewässerwart als Kontrollbuch der durchgeführten

                                     Arbeitsstunden und- termine.

 

§ 11 - Angelverbote

 

Grundsätzlich ist das Angeln während der Angelsaison gemäß Erlaubnisschein erlaubt. Jedoch sind Ausnahmen hiervon für folgende Situationen vorgesehen:

 

1. Sperrung des Gewässers durch Gewässerwart und Vorstand wenn:

    a. Arbeitstermine durchgeführt werden

    b. Fischkrankheiten aufgetreten sind oder vermutet werden

    c. bei Gefahren, wie Hochwasser, Ölalarm, Stromschaden usw.

    d. wenn Vereinsangeln stattfinden ( außer Jugendangeln )

 

2. Sperrung von Amts wegen durch Polizei, Feuerwehr oder sonstige Ordnungsbehörde.

 

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Dortmund, den 22.07.2003

 

      für den Vorstand

         Lothar Farke

 

 

 

 

 

 

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