Angelsportverein Do-Wickede

Satzung

des Angelsportvereins

Dortmund- Wickede 2003 e.V.

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§ 1 – Name und Sitz

 

1. Der Verein führt den Namen „Angelsportverein Dortmund- Wickede 2003 e.V.“

    ( nachfolgend ASV ).

 

2. Der ASV ist in das Vereinsregister bei dem Amtsgericht Dortmund unter der

    Nummer 5672 in der abgekürzten Form „e.V.“ eingetragen.

 

3. Der ASV hat seinen Sitz in Dortmund.

 

4. Der ASV ist Mitglied im Verband Deutscher Sportfischer e.V. ( VDSF ) und dem

    Landesverband Westfalen Lippe e.V.

 

 

§ 2 – Zweck des Vereins

 

1. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke

    im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ in der Abgabeordnung in der jeweils

    gültigen Fassung.

 

2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die

    Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins.

 

3. Es darf keine Person durch Ausgabe, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch

    unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

4. Der ASV erfüllt seine Aufgabe und seinen Zweck durch die Verbreitung und Verbesserung

   des waidgerechten Sportfischens, der Schaffung und Erhaltung von Erholungs-

    möglichkeiten, Unterstützung von Maßnahmen zur Erhaltung des Landschaftsbildes und

    natürlicher Wasserläufe, die Erhaltung und Pflege der im und am Gewässer

    vorkommenden Tiere und Pflanzen in der Bundesrepublik Deutschland und den Staaten der 

    Europäischen Gemeinschaft.

 

  

§ 3 – Eintritt der Mitglieder

 

1. Mitglied kann jede vollgeschäftsfähige natürliche Person werden.

-         wollen Jugendliche ab dem vollendeten 10. Lebensjahr Mitglied werden, so ist die  

      Einverständniserklärung der gesetzlichen Vertreter erforderlich.

2. Juristische Personen und ein nicht rechtsfähiger Verein werden nicht als Mitglieder

    aufgenommen.

 

3. Die Mitgliedschaft entsteht durch Eintritt in den Verein.

 

4. Die Beitrittserklärung ist schriftlich dem Vorstand einzureichen.

 

5. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Der Eintritt wird mit

    Aushändigung einer schriftlichen Aufnahmeerklärung ( Sportfischerpass ) wirksam.

 

6. Die Ablehnung der Aufnahme durch den Vorstand wird schriftlich bestätigt und ist nicht   anfechtbar.

 

7. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.

 

 

§ 4 – Mitglieder

 

Die Mitglieder unterteilen sich in:

 

1. Ordentliche Mitglieder

    - sind Sportfischer, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.

 

2. Passive Mitglieder

    - zu denen auch Förderer des Vereins gehören, pflegen aus Freude Beziehungen zur

      Sportfischerei, gehen den satzungsmäßigen Zwecken und Aufgaben des ASV jedoch

      nicht aktiv nach. Sie erhalten kein Stimmrecht und keinen Sportfischerpass, sie sind

      jedoch ermächtigt, an allen Versammlungen und Veranstaltungen des Vereins

      teilzunehmen.

 

3. Ehrenmitglieder

    - werden vom Vorstand ernannt. Vereinsmitgliedern steht das Recht zu, Vorschläge an den

      Vorstand zur Ernennung von Ehrenmitgliedern heranzutragen.

      Ehrenmitglieder haben kein Stimmrecht und sind von Zahlungsverpflichtungen gegenüber

      dem Verein befreit, ausgenommen die Beteiligungen an Pacht u.ä. an Vereinsgewässern.

 

4. Jugendliche

    - sind diejenigen der Altersstufe von 10 bis 18 Jahren.

      Die Jugendlichen geben sich eine eigene Jugendordnung.

      Diese ist Bestandteil der Satzung.

      Jugendliche haben kein Stimmrecht.

 

 

§ 5 – Austritt der Mitglieder

 

1. Die Mitglieder sind zum Austritt des Vereins berechtigt.

 

2. Der Austritt ist unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten nur zum Schluß

    eines Kalenderjahres zulässig.

 

3. Der Austritt ist dem Vorstand schriftlich zu erklären. Zur Einhaltung der Kündigungsfrist

   gem. Abs. 2 ist rechtzeitiger Zugang der Austrittserklärung an ein Mitglied des Vorstandes

   erforderlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

§ 6 – Ausschluss der Mitglieder

 

1. Die Mitgliedschaft endet außerdem durch Ausschluß.

 

2. Der Ausschluß aus dem Verein ist nur bei wichtigem Grund zulässig.

 

3. Über den Ausschluß entscheidet auf Antrag des Vorstandes die Mitgliederversammlung.

 

4. Der Vorstand hat seinen Antrag dem auszuschließenden Mitglied mindestens zwei Wochen

    vor der Versammlung mitzuteilen.

 

5. Eine schriftliche eingehende Stellungnahme des Mitgliedes ist in der über den Ausschluß

    entscheidenden Versammlung zu verlesen.

 

6. Der Beschluß über den Ausschluß wird mit der Beschlußfassung wirksam.

 

7. Der Ausschluß soll dem Mitglied, wenn es bei der Beschlußfassung nicht anwesend war,

   durch den Vorstand unverzüglich eingeschrieben bekanntgemacht werden.

 

 

§ 7 – Streichung der Mitgliedschaft

 

1. Ein Mitglied scheidet außerdem mit Streichung der Mitgliedschaft aus dem Verein aus.

 

2. Die Streichung der Mitgliedschaft erfolgt, wenn das Mitglied mit einem Jahresbeitrag im

    Rückstand ist und diesen Betrag nach schriftlicher Mahnung durch den Vorstand nicht

    entrichtet. Die Mahnung muss mit Einschreiben- Rückschein an die letzte dem Verein

    bekannte Anschrift des Mitgliedes gerichtet sein.

 

3. In der Mahnung muss auf die bevorstehende Streichung der Mitgliedschaft hingewiesen

    werden.

 

4. Die Mahnung ist auch wirksam, wenn die Sendung als unzustellbar zurückkommt.

 

5. Die Streichung der Mitgliedschaft erfolgt durch Beschluß des Vorstandes, der dem

    betroffenen Mitglied nicht bekanntgemacht wird. Der Verein verliert nicht das Recht auf

    Zahlung der Beiträge und entstandenen Kosten.

 

 

§ 8 – Vereinsstrafen

 

Als Vereinsstrafen können, sofern ein Ausschluß mangels vorliegen eines Grundes oder der weiteren Ausschlußgründe nicht vorliegt, vom Vorstand verhängt werden:

 

1. Zeitliche Entziehung der Vereinsrechte und /oder der Angelerlaubnis. (Einziehung des        Sportfischerpasses und/oder der möglichen Angelerlaubnis an vereinseigenen Gewässern)

 

2. Zahlung von Geldbußen an eine Wohlfahrtseinrichtung oder gemeinnützige Vereinigung,

    insbesondere an die Jugendabteilung des Vereins.

 

3. Verwarnung oder Verweis mit und/oder ohne Auflagen oder mehrere der vorstehenden

    Möglichkeiten.

 

 

 

4. Gegen die schriftliche Entscheidung des Vorstandes steht dem betroffenen Mitglied die

    Möglichkeit rechtlichen Gehörs zu.

   Auf Antrag des betroffenen Mitgliedes hat der Vorstand binnen eines Monats den Ehrenrat

   einzuberufen. Die mehrheitliche Entscheidung des Ehrenrates ist endgültig.

 

 

§ 9 – Mitgliedsbeitrag

 

Folgende Beiträge sind zu leisten:

 

1. Aufnahmegebühr

2. Jahresbeitrag als Mitgliedsbeitrag

3. Gewässerumlage evtl. mit Besatzgeld

 

Die Höhe der vorbenannten Beiträge werden durch die Mitgliederversammlung bestimmt. Der Mitgliedsbeitrag ist ein Jahresbeitrag und bis zum 01. Dezember des jeweiligen Jahres für das darauffolgende Geschäftsjahr auf das Girokonto des ASV einzuzahlen bzw. zu überweisen.

Die Mitglieder sollen nach Möglichkeit am Lastschrifteinzugsverfahren teilnehmen.

 

 

§ 10 – Organe des Vereins

 

Organe des Vereins sind:

 

1. der Vorstand    (s. §§ 11 – 12)

 

2. die Mitgliederversammlung   (s. §§ 13 – 17)

 

3. der Ehrenrat  - ab 25 Vereinsmitglieder (s. § 18 d.)

 

 

§ 11 – Vorstand

 

1. Der Gesamt-Vorstand  besteht aus:

 

    a. erster Vorsitzender

    b. zweiter Vorsitzender

    c. Kassierer

    d. Gewässerwart

    e. Sportwart  

    f. Jugendwart 

    g. Schriftführer

    h. Sozialwart  

 

2. Der Verein wird außergerichtlich und gerichtlich durch den ersten Vorsitzenden oder durch       den zweiten Vorsitzenden vertreten. (gem. § 26 BGB).

    Im Innenverhältnis ist die Vertretungsbefugnis des zweiten Vorsitzenden auf den                  Verhinderungsfall des ersten Vorsitzenden beschränkt.

 

3. Der Vorstand wird durch Beschluß der Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei    

    Jahren mit einfacher Stimmenmehrheit bestellt. Er bleibt bis zur satzungsgemäßen

    Bestellung des nächsten Vorstandes im Amt.

 

 

4. Das Amt eines Mitgliedes im Vorstand endet mit seinem Ausscheiden aus dem Verein.

 

5. Verschiedene Vorstandsämter können nicht in einer Person vereinigt werden.

     (Ausnahme: Kassierer und Sozialwart)

 

6. Der Vorstand kann, nach seiner Wahl durch die Mitgliederversammlung, für die

    Vorstandsämter gem. Abs. 1c. bis h. Vertreter bestellen. Die Vertreter haben in den

    Vorstandssitzungen volles Stimmrecht.

 

 

§ 12 – Beschränkung der Vertretungsmacht des Vorstandes

 

Die Vertretungsmacht des Vorstandes ist mit Wirkung gegen Dritte in der Weise beschränkt

( § 26 II 2 BGB ), dass zum Erwerb oder Verkauf, zur Belastung und zu allen sonstigen Verfügungen über Grundstücke ( und grundstücksgleiche Rechte ) sowie zur Aufnahme eines Kredits von mehr als 2.500,00 € ( i. W. zweitausendfünfhundert Euro ) die Zustimmung der Mitgliederversammlung erforderlich ist.

 

 

§ 13 – Einberufung der Mitgliederversammlung

 

1. Die Mitgliederversammlung ist einzuberufen:

 

    a. wenn es Interesse des Vereins erfordert,

    b. jedoch mindestens einmal jährlich, möglichst in den ersten drei Monaten des

        Kalenderjahres,

    c. bei Ausscheiden eines Mitgliedes des Vorstandes binnen drei Monaten.

 

2. In der Mitgliederversammlung, zu der gem. § 14 einberufen wurde, hat der Vorstand einen

    Jahresbericht und eine Jahresabrechnung vorzulegen und die Versammlung über die

    Entlastung des Vorstandes Beschluss zu fassen.

 

 

§14 – Form der Berufung der Mitgliederversammlung

 

1. Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand mit persönlicher Einladung schriftlich unter Einhaltung einer Frist von  zwei Wochen einzuberufen. Sollte die Einladung ein Mitglied aus Umständen, die der Vorstand nicht zu vertreten hat, nicht erreichen, so genügt der Aushang im Vereinskasten ( wenn vorhanden ), oder die Veröffentlichung in einer im hiesigen Bereich erscheinenden Tageszeitung.

 

2. Die Einberufung der Versammlung muss den Gegenstand der Beschlussfassung ( = Tages-

    ordnung ) bezeichnen.

 

3. Die Frist beginnt mit dem Tag der Absendung der Einladung an die letzte bekannte

    Mitgliederanschrift, bzw. dem Aushang im Vereinskasten oder des Erscheinens in einer

    entsprechenden Anzeige in einer o.g. Tageszeitungen.

 

 

 

 

 

 

 

§ 15 – Beschlussfähigkeit der Mitgliederversammlung

 

1. Beschlussfähig ist jede ordnungsgemäß berufene Mitgliederversammlung.

 

2. Zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins ( § 41 BGB ) ist die Anwesenheit

   von 2/3 der Vereinsmitglieder erforderlich.

 

3. Ist eine zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins einberufene Mitglieder-

    versammlung nach Abs. 2 nicht beschlußfähig, so ist vor Ablauf von vier Monaten seit dem

    Versammlungstag eine weitere Mitgliederversammlung mit derselben Tagesordnung

    einzuberufen.

    Die weitere Versammlung darf frühestens drei Monate nach dem ersten Versammlungstag

    stattfinden, hat aber jedenfalls spätestens vier Monate nach diesem Zeitpunkt zu erfolgen.

 

4. Die Einladung zu der weiteren Versammlung hat einen Hinweis auf die erleichterte

    Beschlussfähigkeit gemäß Abs. 5 zu enthalten.

 

5. Die neue Versammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienen Vereinsmitglieder

    beschlussfähig.

 

 

§ 16 – Beschlussfassung in der Mitgliederversammlung

 

1. Es wird durch Handzeichen abgestimmt. Auf Antrag von mindestens fünf Anwesenden ist

    schriftlich und geheim abzustimmen.

 

2. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der erschienenen Mitglieder.

 

3. Zu einem Beschluß, der eine Änderung der Satzung enthält, ist eine Mehrheit von 3/4 der

   erschienenen Mitglieder erforderlich.

 

4. Zur Änderung des Zwecks des Vereins ist die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich, die

    Zustimmung der nicht erschienenen Mitglieder muss schriftlich erfolgen.

 

5. Zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins gemäß § 41 BGB ist eine Mehrheit

    von 4/5 der erschienenen Mitglieder erforderlich.

 

 

§ 17 – Schriftform der Beschlüsse in der Mitgliederversammlung

 

1. Über die in der Versammlung gefassten Beschlüsse ist eine Niederschrift aufzunehmen.

 

2. Die Niederschrift ist von dem Vorsitzenden der Versammlung zu unterschreiben. Wenn

    mehrere Vorsitzende tätig waren, unterzeichnet der letzte Versammlungsleiter die ganze

    Niederschrift.

 

3. Jedes Vereinsmitglied ist berechtigt, die Niederschriften einzusehen.

 

4. Das Protokoll der Mitgliederversammlung kann als sog. Loseblattsammlung erfolgen.

    Die Führung eines Protokollbuches in gebundener Form ist nicht erforderlich.

 

 

 

 

§ 18 – Ordnungen

 

Der ASV gibt sich selbst weitere Ordnungen.

 

Es handelt sich um:

 

a. Jugendordnung

b. Gewässerordnung

c. Geschäftsordnung des Vorstandes

d. Geschäftsordnung des Ehrenrates

 

Der ASV kann sich weitere Ordnungen geben. Diese werden Bestandteil der Satzung. Die Mitgliederversammlung entscheidet durch Beschlussfassung über die Aufnahme.

 

 

§ 19 – Auflösung des Vereins

 

1. Der Verein kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung aufgelöst werden.

 

2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen

    des Vereins an das Land Nordrhein- Westfalen mit der Auflage, das Vermögen des Vereins

    zu gemeinnützigen Zwecken des Fischereiwesens und der Jugendpflege zu verwenden.

 

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Dortmund, den 22.07.2003

 

 

 

        für den Vorstand

 

 

         Lothar Farke, 1. Vors.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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